Tomaten und Braunfäule

Der Erreger der Kraut – und Braunfäule ist der Pilz Phytophthora infestans. Sind die Sommertagen schwül warm, breitet er sich in Windeseile aus. Finden Sie bei regelmäßigen Kontrollen grau-grüne Flecken auf den Tomatenblättern, ist die Pflanze befallen. Kranke Blätter entfernen, aber nicht auf den Kompost. Notfalls kranke Pflanzen entfernen um gesunde Tomaten zu schützen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, Tomaten nie über die Tomatenblätter gießen. Dafür Sorgen, dass die Tomatenblätter nicht mit der Erde in Berührung kommen. Also untere Tomatenblätter entfernen. Vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe oder Algenpräparaten behandeln . Übrigens, Kunststoffblumentöpfe in dicke Ringe schneiden und als Gießringe benutzen, helfen das Wasser gezielt versickern zu lassen.

Rosenpflege

Rosenzüchter sind sich über den richtigen Zeitpunkt für den Schnitt oft nicht einig. Es gibt befürworten für den Schnitt im frühen Winter,andere haben bedenken, dass der Frost dem frischen Wachstum schadet und warten bis in den März oder April. Ideal ist meiner Erfahrung nach beides. Ein erster Rückschnitt im November, damit die Rosenstöcke vom winterlichen Wind nicht beschädigt werden und im Frühjahr den Schnitt zu ende führen.
Die Schnittkanten müssen sauber sein, das heißt keine ausgefransten oder zerquetschten Rinde. Jeden Schnitt knapp oberhalb einer gesunden Knospe schräg anbringen.

Wichtig: Die Anschaffung einer guten Schere lohnt sich. Bei den meisten Rosen kommt sie mehrmals im Jahr zum Einsatz.
Es wird vom Frühjahrsschnitt, Sommerschnitt und Herbstschnitt gesprochen. Klingt komplizierter als es in Wirklichkeit ist.

Theoretisch kann man Rosen während des gesamten Ruhezeit von November bis April zurück schneiden. Es spricht einiges dafür bis zu spätestmöglichen Zeitpunkt zu warten. Auf jeden Fall solange warten, bis die strengsten Nachtfröste vorüber sind. Sobald die Forsythien blühen, kann der Schnitt beginnen.
Bei öfterblühenden Rosensorten werden im Sommer verwelkte Blüten regelmäßig entfernt. Sieht nicht nur besser aus, sondern schützt vor Grauschimmel oder Pilzen. Im Prinzip handelt es sich um eine Schnittmaßnahme. Die Rose investiert so ihre Kraft in neue Blüten und die Samenbildung, die Bildung von Hagebutten, wird bis Spätsommer, wenn der Rückschnitt dann eingestellt wird ,vermieden.

Im Herbst sollten lediglich bei Strauch – und Kletterrosen sehr lange Triebe eingekürzt werden. Dadurch werden Bruchschäden durch Schneelast oder starkem Wind vorgebeugt.

Zugegeben, Rosen würden auch ohne Rückschnitt wachsen und blühen. Wer Rosen gesund, kräftig und schön halten will, muss mit der Schere schon ein wenig vorsorgen.

Achtung Giftpflanzen

Kinder sammeln gerne Blumen um den Eltern eine Freude zubereiten.
Freuen Sie sich, aber erklären Sie, das Blumen auch giftig sind.
In unseren Gärten sind viele schöne Pflanzen heimisch.

Aber: Maiglöckchen, Christrose, Goldregen, Eisenhut und Pfaffenhütchen gelten als sehr stark giftig.
Die Kleinkinder sind beim Verzehr besonders gefährdet.

Die Symptome:
ein Brennen im Mund, Schweißausbrüche, erweiterte Pupillen, Lähmungen, Muskelkrämpfe usw.
Eine klinische Überwachung ist in jedem Fall erforderlich.

Rasen vertikulieren?

Für viele Besitzer von Rasenflächen kommt nach dem Winterschlaf des Rasen das große Erwachen. Kein grünes Gras, nur vermooste, verfilzte und gelbe Flächen. Das Zauberwort heißt vertikulieren. Jeder der diese Tätigkeit kennt, hasst diese schweißtreibende Arbeit, die zudem auch meistens erfolglos ist.

Vertikulieren schadet dem Rasen mehr, als es nutzt. Moos wird zwar entfernt, aber die Ursache nicht bekämpft. An die Oberfläche wird mit schöner Regelmäßigkeit Samen von ungeliebten Pflanzen transportiert und zum Keimen angeregt sowie kriechende Unkrauttriebe und die auch noch zerstückelt mit Anwachsgarantie. Moos, Unkraut und Filz sind größtenteils Fehler der Pflege, Schnitthöhe und Düngung.

Die Rasenpflege beginnt mit dem richtigen Mähen des Rasens. Mähen fördert das Wachstum des Rasens und hindert Unkraut beim Ausbreiten.
Unverzichtbar ist das regelmäßige und ausreichende Düngen mit den wichtigsten Nährstoffen, den Stickstoff, Phosphat und Kalium.
Willst Du einen schöne Rasen haben, dann ist die richtig Rasenpflege wichtig.

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